Hecke, Obst und Wiese in Sauen

gemeinsam Vielfalt und Vernetzung erhalten und weiterentwickeln

Wir wollen eine 2015 angelegte Streuobstwiese mit angrenzender, vielfältiger Hecke pflegen und weiterentwickeln: als Zeugnis der Ideen von Prof. Dr. August Bier (1912-1949 aktiv) und als wertvolles Habitat zwischen Agrarlandschaft, Wald und Siedlungsraum.

05/2022 – 04/2027
Icon Partner Haende pur 0.82 Hektar
Icon Partner Haende pur Spende
Icon Partner Haende pur 10,70
11 Zertifikate verkauft   |   399 noch verfügbar
noch 87 Tage können Sie investieren
  • Summe:

Über das Projekt

Ausgangssituation

Die Streuobstwiese und die Hecke wurde bereits vor sechs Jahren als ergänzende Strukturelemente zwischen Wald und Agrarlandschaft angelegt. Unsere Stiftung pflegt beides, könnte jedoch mit Hilfe des Projektes manches besser machen.

Warum hier?

Die Fläche gehört uns selbst und wir kümmern uns seit der Errichtung darum, immer unter Maßgabe einer naturnahen Bewirtschaftung. Als Stiftung sind unsere finanziellen Mittel begrenzt. Der Erhalt der Fläche ist durch ihre Funktion als Biotobverbund besonders schützenswert. Daher hoffen wir auf Ihre Unterstützung!

Was wäre ohne das Projekt?

Zusammen mit interessierten Studenten und Praktikanten und durch unsere eigenen Arbeitseinsätze zur Pflege der Bäume und Hecken haben wir die Fläche seit Jahren entwickelt und gepflegt. Das wird auch ohne das Projekt so sein. Jedoch haben wir nie genug Ressourcen, die eigentlich notwendigen regelmäßigen Erhaltungsschnitte durchzuführen.

Ohne das Projekt würde die Entwicklung der jungen Obstbäume stagnieren. Zudem können wir ohne das Projekt in den freiwerdenden Lücken keine Bäume nachpflanzen. Auch die Sortenvielfalt der Hecke kann nicht gewährleistet werden, da sich ohne regelmäßige Pflege vermehrt fremdländische Arten, wie Robinie und Spätblühende Traubenkirsche, einstellen und heimische Arten verdrängen. Zusätzlich soll auf der Fläche eine kleine Blühwiese errichtet werden. Diese bietet weiteren wertvollen Lebensraum und Nahrung für Insekten. Eine regelmäßige Untersuchung des Bestandes soll die Entwicklung der Fläche festhalten.

Konkrete Maßnahmen

Mit Ihrer Unterstützung können wir die Streuobstwiese und Hecke für die nächsten fünf Jahre pflegen und die bisher erreichte gute Qualität der Fläche erhalten und erweitern.

Im Rahmen des Projekts sind geplant:
- 30 fachmännische Erhaltungsschnitte für die bestehenden Obstbäume

- 5 Neupflanzungen von alten, gefährdeten Obstsorten (Apfelsorten wie "Roter Boskoop", "Rote Sternrenette") mit den dazugehörigen jährlichen Entwicklungsschnitten
Das Pflanzmaterial wird dabei von Baumschulen und Saatguterzeugern aus Brandenburg bezogen. Die Obstbäume werden durch unser qualifiziertes Personal gepflanzt. Bei der Pflanzung der Hochstämme achten wir auf die Reduzierung von Frasschäden durch Stamm- und Ballenschutz. Jeder Baum wird mit einem Dreibock aus Holz fixiert und der Stamm vor Witterungseinflüssen geschützt. Bei anhaltender Trockenheit werden die Obstbäume zusätzlich gewässert.

- 5 Pflegegänge zur Erhaltung und Verbesserung der naturnahen Hecke und Entfernung der Neophyten
Die Pflege der Obstbäume und der Hecke findet manuell statt. Die Reduzierung fremdländischer Arten in der Hecke, wie der Spätblühende Traubenkirsche, gelingt durch starken Rückschnitt und gleichzeitger Beschattung durch andere Strauch- und Baumarten. Durch den regelmäßigen Schnitt der Straucharten entsteht eine dichte und stabile Hecke. Dabei wird die Hecke parzellenartig auf den Stock gesetzt. Das Schnittmaterial wird teilweise als Totholzstruktur in der Hecke integriert. Die krautigen Bereiche der Hecke und Streuobstwiese bleiben über den Winter zu mindestens 20 % erhalten. Zusammen mit dem vorherschenden Totholz und Lesesteinhaufen bieten die Strukturen Schutz und Überwinterungsquartiere.

- Errichtung und Pflege einer mehrjährigen Blühwiese auf 2000 m² (Bodenvorbereitung, Einsaat von Regiosaatgut, Mahd und Nachsaat)
Für die Ansaat wird regionales Saatgut verwendet. Es beinhaltet ein- und mehrjährige Arten, wie Wilde Möhre, Wiesen-Magerite, Kornblume, Wilde Malve und Weiße Lichtnelke. Die Fläche wird zum späten Herbst gemäht. Bei Verfilzung der Fläche wird die Pflege (Striegeln, Mahdregime) angepasst und bei Bedarf nach gesäat.

In diese Naturleistungen investieren Sie

Besondere Habitatstrukturen
  • 30 Hochstämme, Hecke mit 15 verschiedenen Arten (Gehölze 10m breit), Lesesteinhaufen, Totholz
Blühende Monate: 6

Obstbäume, Hecken, Blühwiese (Gew. Scharfgabe, Wiesen-FLockenblume, Wilde Möhre, Natternkopf, Wilde Malve, Kornblume)

Besondere Habitatstrukturen
  • liegendes Totholz im sonnigen Bereich, Lesesteinhaufen, Blühwiese, angrenzende Robinienbestände
  • Strukturen für Wildbienen und Schmetterlinge (lange Gräser, Saumbereich)

Verzicht auf den Einsatz von Insektiziden

Wichtige Arten
  • Obstbäume - Apfel Mirabelle Kirsche Pflaume-
  • Pfaffenhüttchen
  • Eingriffeliger Weißdorn
  • Strauchhasel
  • Schwarzer Holunder
  • Gewöhnlicher Schneeball
  • Hundsrose

Neupflanzung gefährdeter Obstsorten, wie Roter Boskoop

So kann jeder die Naturleistung erleben

  • Die Fläche ist über einen öffentlichen Weg erreichbar.
  • Es finden Umweltbildungs- bzw. Naturerlebnisangebote auf / rund um die Fläche statt.

ProjektanbieterIn

Stiftung August Bier

Ansprechperson: Franziska Lange

Webseite: www.stiftung-august-bier.de

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Login

Brandenburg, Landkreis Oder Spree, 15848

Dokumentation in der Umsetzungsphase

Das Projekt startet am 01.05.2022 und läuft genau 5 Jahre , vorausgesetzt alle Zertifikate wurden verkauft.

Sie werden regelmäßig über den Verlauf des Projekts informiert. Dafür können die Anbietenden kurze Nachrichten, Bild- oder auch Audiomaterial bereitstellen. Die Anbietenden sind verpflichtet, mindestens einmal im Jahr zu berichten, ob bei der Umsetzung alles geklappt hat. Gibt es aus Ihrer Sicht Schwierigkeiten, wenden Sie sich an uns, an den Anbietenden selbst oder an die Zertifizierungsstelle.

Dokumentation der Zertifizierung

Zertifiziert nach

Natur Plus Standard

Zertifiziert durch

test

Zertifizierungsbericht

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