Wiesenbrüterschutz im Bachinger Moos

Flächenbewirtschaftung mit dem Ziel Wiesenbrüterschutz

Wir wollen eine Grünlandfläche so entwickeln, dass Vogelarten, die in einer intensiv genutzten Agrarlandschaft kaum noch Lebensmöglichkeiten haben, gute Brutmöglichkeiten finden. Das Projekt soll Orientierung für Nachahmer bieten!

03/2022 – 02/2027
Icon Partner Haende pur 1.64 Hektar
Icon Partner Haende pur Spende
Icon Partner Haende pur 5,90
0 Zertifikate verkauft   |   819 noch verfügbar
noch 147 Tage können Sie investieren
  • Summe:

Über das Projekt

Ausgangssituation

Die Projektfläche liegt in einem Zielgebiet für Wiesenbrüter – Vogelarten der Agrarlandschaft, die auf Wiesen brüten. Sie ist grundsätzlich für diese Vogelarten sehr attraktiv. Jedoch ist der Bruterfolg aktuell noch bescheiden, da das Grünland zu dicht ist bzw. zu intensiv bewirtschaftet wird.

Warum hier?

Durch die zentrale Lage innerhalb des Wiesenbrüterschutzgebiets ist die Fläche besonders zur Entwicklung geeignet. Sie wird bereits von den Zielarten angenommen. Es könnte mit relativ wenig Aufwand eine Verbesserung des Bruterfolgs auf der Fläche erreicht werden.

Was wäre ohne das Projekt?

Momentan wird die Fläche im Gegensatz zu Nachbarflächen bereits ohne intensive Düngung und später Mahd genutzt. Dies wird über den staatlichen Vertragsnaturschutz finanziert.


Der Flächenzustand bleibt wie er ist: Artenarm extensiv.

Konkrete Maßnahmen

Wir wollen daher mit Hilfe des Projekts die folgenden weiterführenden Maßnahmen umsetzen: Um das Grünland lichter, für die Wiesenbrüter geeigneter zu entwickeln, wollen wir die Grünlandnarbe einmalig erneuern und Teilbereiche mit autochtonem Saatgut aufwerten.
Dabei werden gezielt auch einzelne, für die Entwicklung eines krautreichen und floristisch wertvollen Grünlands wichtige Pflanzenarten eingebracht.
Eine Frühjahrsbeweidung soll dazu beitragen, einen zur Brutzeit günstigen Wechsel aus kurz- und langrasigen Bereichen zu schaffen.
Es wird ein Weidezaun aus unbehandeltem Holz gebaut. Alternativ wird durch geringfügigen Bodenabtrag und den Kauf einer Solarpumpe jedes Jahr im Frühjahr eine temporäre Feuchtfläche geschaffen.
Eine Teilflächenzäunung dient dazu, dass sich auch Brachstreifen entwickeln.
Auf die Entfernung von Maulwurfshügeln wird komplett verzichtet

Geschützte Arten

Kiebitz, Großer Brachvogel, Feldlerche und Braunkehlchen werden als geschützte Arten von dem Projekt profitieren.

In diese Naturleistungen investieren Sie

Gefährdete Zielarten auf der Fläche oder in direkter Umgebung
  • Braunkehlchen
  • Feldlerche
  • Großer Brachvogel
  • Kiebitz
Gefährdete Zielarten in der Umgebung
  • Blaukehlchen
  • Tagfalter
Besondere Habitatstrukturen
  • Brachestreifen, Sonderstrukturen (Weidezaun aus unbehandeltem Holz), ect.
Geförderte Arten
  • Wiesenknopf
  • Schlangen Knötterich

So kann jeder die Naturleistung erleben

  • Die Fläche ist über einen öffentlichen Weg erreichbar.
  • Bilder über das Projekt werden jährlich auf dem Online Marktplatz AgoraNatura veröffentlicht.
  • Die Fläche kann nach Absprache mit dem Anbieter besucht werden.

In Sichtweite der Stadt Freising

Diese unterstützen Sie indirekt

Gefährdete Haustierrassen

Wichtige Namen
  • Murnau-Werdenfelser / Waldschafe sind gefährdete Haustierrassen und werden für die Flächenpflege genutzt

ProjektanbieterIn

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Projektbeteiligte

Familienbetrieb Bartl

Der Familienbetrieb Bartl möchte zeigen, dass extensive Beweidung eine hochwertige Nutzungsform ist, die Artenvielfalt erhalten und fördern kann. Neben Waldschafen können Murnau-Werdenfelser Rinder eingesetzt werden.

Familienbetrieb

Weitere Projektbeteiligte

Untere Naturschutzbehörde Freising
Genehmigungsbehörde / Fachliche Begleitung

Julia Königer

Bayern, Freising, 85354

Dokumentation in der Umsetzungsphase

Das Projekt startet am 01.03.2022 und läuft genau 5 Jahre , vorausgesetzt alle Zertifikate wurden verkauft.

Sie werden regelmäßig über den Verlauf des Projekts informiert. Dafür können die Anbietenden kurze Nachrichten, Bild- oder auch Audiomaterial bereitstellen. Die Anbietenden sind verpflichtet, mindestens einmal im Jahr zu berichten, ob bei der Umsetzung alles geklappt hat. Gibt es aus Ihrer Sicht Schwierigkeiten, wenden Sie sich an uns, an den Anbietenden selbst oder an die Zertifizierungsstelle.

Dokumentation der Zertifizierung

Zertifiziert nach

Natur Plus Standard

Zertifiziert durch

test

Zertifizierungsbericht

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